Spargel-Muffins
Rezeptberechnung für 18 Stück

ANMERKUNG

In Moni´s Reisegepäck landete mal wieder eine Muffinform. Sollte nichts Ähnliches an Bord sein, eine Auflaufform tut es auch.

Zutaten

  • 200g weißen Spargel (Glas, Dose oder frisch)
  • 100g Speck (gewürfelt)
  • 80g Butter
  • 2 Eier
  • 300g saure Sahne (Joghurt)
  • 150g Parmesan (gerieben)
  • 180g Maismehl
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz

Zubereitung

  1. Wenn frischer Spargel, dann schälen und ins kochende Salzwasser geben, auf kleinste Stufe stellen und 5 Minuten *blanchieren.
  2. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  3. Die Spitzen des Spargels abschneiden und längs halbieren, den Rest der Stangen fein würfeln.
  4. Speck fein würfeln, in einer Pfanne langsam bräunen und auf einen Teller, ohne Fett, abkühlen lassen.
  5. Die weiche Butter mit dem Schneebesen schaumig rühren, Eier und saure Sahne unterrühren.
  6. Backofen vorheizen.
  7. Die beiden Mehlsorten, das Backpulver, Salz und 100g Parmesan gut mischen.
  8. Dann in kleinen Portionen unter die Eiermasse rühren.
  9. Spargel- und Speckwürfel unterheben.
  10. Muffin-Blech mit Papierförmchen auslegen und die Masse darin verteilen. Wenn kein Muffin-Blech vorhanden, nehmen wir eine Auflaufform, gut einfetten, geht auch. Dann nennen wir das Ganze Spargel-Muffin-Auflauf, bei Kuchenform, Spargel-Muffin-Kuchen.
  11. Mit den Spargelspitzen dekorieren und den restlichen Parmesan bestreuen.
  12. Muffin auf mittlerer Schiene goldgelb backen.
  13. Lauwarm servieren.

BACKHINWEISE
Backofen vorheizen:
bevor die beiden Mehlsorten in den Teig kommen.
E-Herd:
180 ° Ober-/Unterhitze

Umluft: 160° C
Gasbackofen: Stufe 2
Einschub E-Herd: mittlere Schiene
Ofenzeiten: 25 Minuten
Ofen abschalten / Backofentür geschlossen: 10 - 15 Minuten in der Restwärme fertig backen.
Auf gewünschten Bräunungsgrad achten.

SCHMECKT
mit Tzatziki
mit Tomatensoße
auch kalt
zu einem Glas Wein oder Bier
statt Salzstangen, Nüsse oder Chips.

GUT ZU WISSEN
Blanchieren (von französischem blanchir, „weiß machen“), auch Brühen, Überbrühen, Abwällen, ist die Bezeichnung für eine kurzzeitige thermische Behandlung von Lebensmitteln in siedendem Wasser oder in heißem Wasserdampf. Blanchieren gehört zur Gruppe der Vorbereitungsverfahren.

Die Oberfläche von Fleisch nimmt beim Blanchieren eine weißliche Farbe an, daher der Name. Das Blanchieren von Fleisch wird auch Steifmachen genannt, da Haut und Oberfläche fester werden. Weitere Vorbereitungen wie z. B. Spicken fallen dadurch leichter.

Diese heute vor allem bei Gemüse und Pilzen angewandte Küchentechnik dient in erster Linie dazu, Enzyme zu deaktivieren und dadurch unerwünschte Produktveränderungen (weitere Reifung, enzymatische Bräunung, Abbau von wertvollen Inhaltsstoffen und Entwicklung von Fehlaromen) zu verhindern. Zudem wird durch das Blanchieren Sauerstoff aus dem Gewebe von Gemüse ausgetrieben, die Zellstruktur durch Abbau der Mittellamellen (Lösung respektive Abbau von Pektinstoffen) gelockert, die Keimbelastung reduziert sowie unerwünschte Geschmacksstoffe (kohlartige Gemüse) und Gifte (Pilze) entfernt. Empfindliche Blattgemüse wie Spinat sind nach dem Blanchieren bereits gar und brauchen nur noch gewürzt zu werden. Einige Gemüse wie Tomaten lassen sich nach dem Blanchieren leichter häuten.

Analysen in Blattspinat und Brokkoli haben gezeigt, dass die Peroxidasen als typische in Gemüsen vorhandene Enzyme bereits nach 1 Min. Blanchierzeit zu mehr als 90 % inaktiviert sind. Blanchieren in heißem Dampf erhält die wasserlöslichen Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Mineralstoffe weitgehend im Gemüse, im Unterschied zu Blanchieren in siedendem Wasser. Fettlösliche Vitamine wie z. B. Provitamin A (beta-Carotin) oder Vitamin E werden durch die kurzzeitige thermische Behandlung aus den pflanzlichen Zellen freigesetzt und sind erst dann für die Ernährung des Menschen verfügbar.

Anschließend empfiehlt es sich, das Gargut – besonders Gemüse – in Eiswasser abzuschrecken. Dadurch behält es Farbe, Geschmack und Struktur.

Die meisten Gemüsesorten werden vor dem Tiefgefrieren blanchiert. Neben den bereits oben erwähnten Vorteilen bleiben dadurch Geschmack, Vitamingehalt und die natürliche Farbe (besonders grün) besser erhalten.

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