Kürbissuppte -exotisch-

Rezeptberechungen für 6 Portionen

ANMERKUNG
Heute war Premiere. Zum ersten Mal, verarbeiten wir Hokkaido-Kürbis an Bord. Mit einigen ergänzenden Zutaten, mussten wir feststellen, nicht schlecht. Skipper meinte beim Probieren, dass man diese Suppe essen könnte. Und das heißt bei ihm GUT!!!

HINWEIS: Skipper isst nicht alles, schon gar keine Suppe, die die Warnfarbe Orange hat.

Zutaten

  • 800g Hokkaido-Fleisch (ohne Kerne)
  • 600g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 3 cm Ingwer (kann auch etwas mehr sein)
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Zitrone (ausgepresst)
  • 2 Scheibe Toast oder Weißbrot
  • 100g Mandelblättchen

Gewürze

  • Salz, Pfeffer, Currypulver, Chilipulver
  • Sojasauce
  • gehackte Petersilie

Zubereitung

  1. Den Hokkaido-Kürbis waschen und entkernen.
  2. Kürbis-Fleisch würfeln und zusammen mit den geschälten und gewürfelten Möhren, Ingwer und Zwiebeln in Butter andünsten.
  3. Das Ganze mit Brühe aufgießen und ca. 30 Minuten weich köcheln lassen.
  4. Die Suppe pürieren oder zerstampfen und dann durch ein Sieb streichen. Das ist an der Kocherei, der größte Zeitaufwand.
  5. Danach die Kokosmilch unterrühren.
  6. Mit Salz, Pfeffer, Curry-, Chilipulver, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.
  7. Mandelblättchen in einer fettfreien Pfanne goldbraun rösten. Gleich herausnehmen und auf einem Teller abkühlen lassen. Dann etwas zerkleinern.
  8. Brotscheiben in kleine Würfel schneiden.
  9. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Würfel darin goldgelb rösten.
  10. Brotwürfel mit gehackter Petersilie und Mandelblättchen mischen.
  11. Suppe in einem tiefen Teller anrichten, mit der Brot-Petersilien-Mandel-Mischung bestreuen und servieren.


       Zwiebeln in Butter bräunen                gewürfelter Kürbis und Karotten                           Suppe pürieren

WISSENSWERTES
Auch Wikipedia weiß eine Kleinigkeit zu berichten.

Als Hokkaidokürbis werden mehrere von der japanischen Insel Hokkaidō stammende kleine Sorten des Riesenkürbis bezeichnet.
Es sind breitrunde, orangerote Speisekürbisse mit einem Gewicht von etwa 1 bis 2 Kilogramm, deren dünne Schale – anders als bei den meisten übrigen Kürbissorten – beim Kochen weich wird und mitverzehrt werden kann – die Kerne und Fasern sollten entfernt werden. Das Fruchtfleisch hat ein nussiges Aroma ähnlich Maroni und eine stabile Konsistenz, obwohl es kaum spürbare Fasern enthält.

VERWENDUNG Diese Kürbissorte passt sich vielen Geschmacksrichtungen an, harmoniert aber besonders gut mit Ingwer und Chili und kann vielseitig für Suppen, Aufläufe oder als Gemüse verwendet werden. Der Hokkaidokürbis kann auch roh gegessen oder in Salaten verwendet werden.

Die Kerne des Hokkaido werden getrocknet. Danach kann man sie aussäen oder verzehren. Die Dicke der Kernschale kann variieren, wodurch sie nicht immer schmackhaft sind.

GESCHICHTE Den bis dahin in Japan unbekannten Kürbis brachten 1878 US-amerikanische Agrarberater nach Hokkaidō. Dort wurde aus der harten und geschmacksarmen Sorte Hubbard des Riesenkürbis der Kuri aji (dt. „Kastaniengeschmack“) gezüchtet. Seit den 1990er Jahren wird er auch in Europa angebaut und ist regelmäßig im Handel erhältlich.


 Bilder von Marie